Die Maracuja hat eine Verwandte, die viel bekannter ist: die Passionsfrucht. Auch die Granadilla gehört zu dieser Familie. Die weniger bekannte „Schwester“ ist an der gelbgrünen Farbe und der ovalen Form erkennbar. Im Inneren fällt die Ähnlichkeit zu den beiden anderen sofort auf. Wenn man die Maracuja durchschneidet, findet man Gelee mit lauter kleinen Kernen. Wo bei vielen anderen Früchten die Kerne entsorgt werden, sind sie hier die wahre Delikatesse.
Wenn dir die Passionsfrucht etwas zu süß ist, dann ist die Maracuja eine geschmackvolle Alternative. Immer noch süß, aber etwas frischer. Die Schale ist ein Gradmesser für den Reifegrad. Sobald sie anfängt, runzelig zu werden, schmeckt die Frucht am besten. Maracujas sollte man kaufen, wenn die Schale sich noch fest anfühlt und nicht zu runzelig ist. Nicht zu lange warten, denn dann trocknet die Frucht schnell aus.